25. November 2013

Princess´s Bur Dubai

Im Ramada Hotel

Erlebtes.
Gewohnt haben wir im Ramada Hotel in dem Stadtteil Bur Dubai und wir waren auf dem Weg zur nächsten Haltestelle des Stadt Sightseeing-Busses.Vormittag zu Fuß durch Bur Dubai eröffnete sich uns erstmal nicht das Dubai der Superlative. Wir fanden uns mitten drin im arabischen Alltag, mitten in der Bevölkerung abseits der teuren Autos und der Schönen und Reichen, die wir ausschliesslich erwartet haben.
Das angenehme aber war, keiner kümmerte sich um uns, die zwei Touristen mit der Kamera und dem Rucksack die sich durch die Hitze quälten. Keiner quatschte uns an und wir konnten uns frei bewegen. Entlang einer 6-spurigen Hauptstrasse liefen wir an vielen kleinen Geschäften vorbei. Teppichläden neben Supermärkten, Restaurants neben Einkaufszentren, Elektroläden, Handyshops, Textilläden, Frühstückscafe die mit "Free Wifi" Werbung machten, Hotels neben Wohnhäuser.
Auf den meisten Balkone der Wohnhäuse hing Wäsche zum trocknen und die meisten waren mit vielen Lichterketten behängt waren, die Nachts wild und bunt blinkten und irgendwie an ein Rotlicht-Milieu erinnerten.

Die arabischen Männer die uns hier auf der Strasse begegnen trugen Jeans, T-shirt und Sandalen und nur vereinzelt sah man einen Mann in einer Dischdascha (diese "Nachthemden"). Die Frauen die unseren Weg kreuzten stammten eher aus Indien und trugen einen bunten Sari oder waren Asiatinnen. Eine verschleierte Arabarin haben wir hier nicht getroffen.


Gedanken
Wir wussten nicht ob es angemessen war in Shorts und T-shirts durch die Stadt zu laufen, weil wir darüber gelesen hatten, das besonderes bei Frauen Knie und die Arme bis zu den Ellbogen bedeckt sein sollten. Deshalb entschieden wir uns beide tatsächlich für lange Jeans und Turnschuhe.
Mein Schatz trug T-shirt und ich trug ein Trägershirt und darüber ein dünnes Bolero-Jäckchen mit dreiviertel Arm - und das bei 35 Grad, das machte nicht wirklich Spass, aber wir wollten uns respektvoll kleiden.  Unabhängig der Bekleidung - alleine wegen der Temperatur haben wir beide gleich am ersten vormittag festgestellt das wir hier nicht wohnen wollen würden.
Ach ja, später haben wir dann die anderen Touristen gesehen, in Shorts und Trägershirts und je weniger desto besser. Die haben sich um das Thema Bekleidung keine Gedanken gemacht. 


Eure Princess





Keine Kommentare: